ZDS-News

Kleine Anfrage der CDU/CSU-Fraktion zum Wolfsmanagement der Bundesregierung

03.01.2023


Die Kritik des Bundesrechnungshofes am Wolfsmanagement der Bundesregierung ist Gegenstand einer Kleinen Anfrage (20/5094) der CDU/CSU-Fraktion. Darin erkundigen sich die Abgeordneten unter anderem, ob die Bundesregierung konkrete Ziele für die Verbreitung des Wolfes in Deutschland entwickeln will. Auch die im Zusammenhang mit der Wiederansiedelung des Wolfes in Deutschland insgesamt einhergegangenen Kosten sind Thema.

Veranstaltungen der Agrar- und Veterinärakademie (AVA) im Januar 2023

02.01.2023


Duroc-Schweine rationiert füttern?

02.01.2023


Duroc-Mastschweine sind vor allem durch ihre Robustheit und sehr hohe Fresslust bekannt. Wegen ihres ruhigen Sozialverhaltens werden sie auch zunehmend in Betrieben gehalten, die unkupierte Schweine mästen. Ob die Tiere ad libitum oder doch besser rationiert gefüttert werden sollen, darüber gibt es unterschiedliche Auffassungen. Die Landwirtschaftskammer Niedersachsen ist in einem zweiten Mastversuch mit Duroc-Kreuzungen dieser Frage nachgegangen.

Hitzestress bei Nutztieren - Wann wird heiß zu heiß?

02.01.2023


Die Abteilung für Physiologie und Biophysik der Veterinärmedizinischen Universität Wien untersucht, wie Hitzestress entsteht, wie er bekämpft werden kann und wie Tiere darauf reagieren. Das aktuelle Vetmed-Magazin 03-04/2022 der Universität beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit dem Thema Hitzestress bei Nutztieren. Es werden Ursachen und Probleme, die durch Hitzestress im Stall entstehen, aufgezeigt und Lösungsansätze in Infografiken präsentiert.

LWK Schleswig-Holstein: Broschüre „Richtwerte für die Düngung“ jetzt auch als E-Book

02.01.2023


Die 27. Ausgabe der "Richtwerte für die Düngung" der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein soll ein hilfreicher und verlässlicher Wegweiser für die gute fachliche Praxis beim Düngen sein. Der Ratgeber kann nun erstmals auch als digitale Ausgabe (E-Book) bestellt werden.

Für aussagefähige Ökobilanzierungen sollte die Proteinqualität eines Lebensmittels berücksichtigt werden

30.12.2022


Aus ernährungsphysiologischer Sicht sollten Aspekte wie die Bioverfügbarkeit von Nährstoffen, das Aminosäuregleichgewicht, die Verdaulichkeit und sogar die Nicht-Protein-Nährstoffdichte (z. B. Mikronährstoffe) berücksichtigt werden, bevor man dem Verbraucher rät, aus Gründen des Klimaschutzes auf tierische Nahrungsmittel zu verzichten. Zu diesem Ergebnis kommt ein Autorenteam im The International Journal of Life Cycle Assessment ( 2022 ). Dies sei besonders wichtig angesichts des Beitrags tierischer Lebensmittel zur Nährstoffversorgung im globalen Süden und in gefährdeten Bevölkerungsgruppen in Ländern mit hohem Einkommen (z.B. Kinder, Frauen im gebärfähigen Alter und ältere Menschen). Aktuelle Ökobilanzmodellierungen auf Basis von "Protein" sollten daher überdacht werden.

BRS: In der Tierernährung ist die Berücksichtigung der illealen Verdaulichkeit unverzichtbarer Aminosäuren für die bedarfsgerechte Versorgung der Tiere lange etabliert. Selbst antinutritive Futtermittelsubstanzen wie Phytin oder Oxalat versucht man zu berücksichtigen. Vielleicht können die Ernährungswissenschaftler von den Tierernährern lernen.

Bayerische Unterstützung für die Ferkelerzeuger erfolgreich umgesetzt

30.12.2022


Angesichts der seit langer Zeit sehr angespannten Marktsituation in der Schweinehaltung, hatten Ministerpräsident Dr. Markus Söder und Agrarministerin Michaela Kaniber bereits vor einem Jahr die Übernahme der Beiträge zur Tierseuchenkasse für die Ferkelerzeuger in voller Höhe für 2022 angekündigt. Wie das Landwirtschaftsministerium zum Jahresende mitteilte, ist diese Unterstützung nun umgesetzt. Von dieser einmaligen finanziellen Unterstützung in einem Umfang von rund 2,2 Millionen Euro haben insgesamt 1.165 Betriebe mit 146.268 gehaltenen Zuchtsauen profitiert. Das entspricht mehr als 80 Prozent der Zuchtsauen-Betriebe und über 90 Prozent der in Bayern gehaltenen Zuchtsauen.

Neues Bundesprogramm „Förderung von Unternehmensberatungen für KMUs"

30.12.2022


Ziel des Bundesprogramms "Förderung von Unternehmensberatungen für KMU" ist, die Erfolgsaussichten, die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit sowie die Beschäftigungs- und Anpassungsfähigkeit von kleinen und mittleren Unternehmen zu stärken. Um dies zu erreichen können sich Unternehmen von qualifizierten Beraterinnen und Beratern zu allen wirtschaftlichen, finanziellen, personellen und organisatorischen Fragen der Unternehmensführung beraten lassen. Die entstehenden Kosten werden durch einen nicht rückzahlbaren Zuschuss durch das Förderprogramm reduziert.

„Fleisch ist kein Gemüse“

30.12.2022


Marco Theimer, Fleischnet - Im kürzlich erschienenen Buch "Fleisch ist kein Gemüse" hält Fleischermeisterin Katharina Koch ein Plädoyer für das echte Handwerk und zeigt, dass eine gesunde Beziehung zwischen Nutztieren, Bauern, Metzgern und Genießern möglich ist. Bis ihr Vater sagte, dass er diehistorische Familienmetzgereiverkaufen möchte, arbeitete die studierte Politologin bei den Vereinten Nationen in New York. So fasste sie den mutigen Entschluss ins hessische Calden zurückzukehren, Metzgermeisterin zu werden und den elterlichen Betrieb zu übernehmen. Daher der Untertitel: "Warum ich New York verließ und Metzgerin in Calden" wurde.

FAO-Themenpapier: Gene Editing und Agrifood-Systeme

28.12.2022


Gen-Editing-Technologien stellen ein vielversprechendes neues Werkzeug für die Pflanzen- und Tierzucht in Ländern mit niedrigem und mittlerem Einkommen dar. Sie verbessern die Präzision und Effizienz gegenüber aktuellen Züchtungsmethoden und könnten zu einer raschen Entwicklung verbesserter Pflanzensorten und Tierrassen führen. Wie jede neue Technologie haben sie jedoch ihre Vor- und Nachteile. Es gibt noch keinen internationalen Konsens darüber, ob und wie gentechnisch veränderte Organismen reguliert werden sollten und ob ihre Freisetzung unter den regulatorischen Rahmen des Cartagena-Protokolls über biologische Sicherheit zum Übereinkommen über die biologische Vielfalt fallen würde. Dieses wissenschaftliche und evidenzbasierte Themenpapier zu Gen-Editierung und Agrarlebensmittelsystemen präsentiert eine ausgewogene Diskussion der relevantesten Aspekte der Gen-Editierung, einschließlich der Folgen für den menschlichen Hunger, die menschliche Gesundheit, die Lebensmittelsicherheit, Auswirkungen auf die Umwelt, Tierschutz, sozioökonomische Auswirkungen und Verteilung der Vorteile. Intrinsische ethische Bedenken und Fragen der Governance und Regulierung werden angesprochen, und die Rollen des öffentlichen und privaten Sektors, allein und in Partnerschaft, werden zusammengefasst. Es werden auch verschiedene Szenarien vorgestellt, wie die Genbearbeitung in Zukunft eingesetzt werden könnte, um die Transformation von Agrarlebensmittelsystemen zu unterstützen.

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