ZDS-News

Das Großverbrauchersegment sollte Bestandteil einer nationalen Nutztierstrategie sein

26.03.2019


Die deutsche Geflügelwirtschaft begrüßt die Einladung von Bundesministerin Julia Klöckner zur konstituierenden Sitzung des Kompetenznetzwerkes  Nutztierhaltung am 1. April 2019.
Das Spitzengremium der Dachorganisation der deutschen Geflügelwirtschaft sieht die zwingende Notwendigkeit, dass die Nutztierstrategie sich ernsthaft auch mit dem Außer‐Haus‐Verzehr befasst. Mehr als 60 % des Pro‐Kopf‐Verbrauchs von Geflügelfleisch – mit steigender Tendenz – beruhen nicht auf Einkäufen beim Lebensmitteleinzelhandel. Abseits des LEH mit der dort gegebenen Kennzeichnung auf dem Produkt herrscht in Kantinen, Restaurants und Imbiss nahezu totale Intransparenz, was ein Einfallstor für Fleisch unbekannter Herkunft und nicht erkennbarer Erzeugungsstandard darstellt.

Nicht anders verhält es sich beim Schweinefleischverzehr. Fast 50 Prozent des Frischfleisches wird über die Gemeinschaftsverpflegung und zu einem kleinen Teil auch über die Systemgastronomie abgesetzt.

Positionspapier zur Zukunft der Sauenhaltung

26.03.2019


Auf sechs Seiten verdeutlicht der Arbeitskreis Sauenhaltung im Landvolk Niedersachen seine Sicht zur Zukunft der Sauenhaltung in Deutschland, insbesondere für Niedersachsen. "Wir Sauenhalter müssen aktuell ein ganzes Paket gesetzlicher Regelungen schultern. Das reicht vom Ausstieg der betäubungslosen Ferkelkastration über den Kupierverzicht des Ringelschwanzes bis hin zu neuen Haltungsbedingungen bei Sauen, heißt es in einer Pressemeldung des Nidersächsischen Landvolkes dazu. Insbesondere vermissen die Landwirte eine Unterstützung bei den drängenden K-Fragen (Kastenstand, Kastration und Kupierverzicht). Ohne politischen Konsens geben immer mehr Sauenhalter auf und immer mehr Ferkel werden importiert. Nicht nur familiär, sondern auch volkswirtschaftlich ist das ein Desaster für den Agrarstandort Niedersachsen.

Jungsauen Management

24.03.2019


"Steigende Remontierungsraten und wachsende Betriebsgrößen bedürfen einer immer größeren Zahl von Jungsauen. Die Eingliederung von Jungsauen stellt dabei den entscheidenden Faktor für eine hohe Gesamtfruchtbarkeitsleistung einer Sauenherde dar. Ein ineffizientes Management innerhalb des Jungsau­enpools ist in vielen Herden bereits jetzt für bis zu 30 % der nicht-produktiven Tage verantwortlich.
Ziel ist es daher mit Hilfe eines straffen Gruppen-Managements die in Balance befindlichen "Gleichge­wichtsgruppen" (epidemiologische Einheiten) möglichst komplett durch die einzelnen Phasen des Produktionszyklogramms zu schleusen."

Quelle: Handbuch Jungsauen (kostenlos bei Virbac Tierarzneimittel GmbH)

Forum Moderne Landwirtschaft e.V. sucht Content- & Community-Manager (m/w/d)

24.03.2019


Im Forum Moderne Landwirtschaft e.V. haben sich Verbände, Organisationen und Unternehmen der Agrarbranche zusammengeschlossen. Ihr gemeinsames Anliegen ist es, über die moderne Landwirtschaft zu informieren und den Dialog zwischen Gesellschaft und Landwirtschaft zu stärken.

Ab sofort sucht das Forum einen motivierten Content- und Community-Manager (m/w/d) in Berlin, dessen Heimat das Social Web ist.

BRS-Fachtagung in Bamberg: Jetzt anmelden

22.03.2019


Der Bundesverband Rind und Schwein (BRS) lädt ein zur Fachtagung "Zukunftsfähige Nutztierhaltung - Wie reagiert die Branche auf gesellschaftliche Erwartungen?" Sie findet am 24. April 2019 ab 13.30 Uhr in Bamberg statt.
Die Fachtagung soll genutzt werden, um über aktuelle Entwicklungen in der Rinder- und Schweinehaltung und die Umsetzung in landwirtschaftlichen Betrieben vor dem Hintergrund aktueller gesellschaftlicher Anforderungen zu informieren. Hierfür wurden Referenten aus der Progesammten Prozesskette eingeladen.

Eine Teilnahme ist nach Voranmeldung kostenlos. Hier geht es zur Anmeldung.

Ein Landwirt ernährt heute 150 Menschen. Zeit, Danke zu sagen.

22.03.2019


Landwirte sind das Rückgrat unserer Gesellschaft. Sie sorgen jeden Tag für unsere Ernährung. Eine Tatsache, die man häufig vergisst oder für selbstverständlich hält. Wir bei KWS tun das nicht. Wir wissen um die Bedeutung gerade von unabhängiger Landwirtschaft. Höchste Zeit also, dass wir allen Landwirten da draußen Danke sagen. Bei einem hat das Saatgutunternehmen KWS jetzt mal angefangen.

Mehr Tierwohl durch Roggenfütterung

22.03.2019


Dr. Richard Christopher Grone, Mitarbeiter der Tierärztlichen Hochschule Hannover, ist für seine Promotionsarbeit von der H. Wilhelm Schaumann Stiftung ausgezeichnet worden. Mit der Arbeit "liefert der Forscher wichtige Ansätze für die positiven Effekte höherer Anteile von Roggen in der Tierernährung."

So habe Roggen durch seine einzigartige Kohlenhydrat-Zusammensetzung einen positiven Einfluss auf die Sättigung der Tiere hat, wodurch gleichzeitig ihr Wohlergehen erheblich verbessert wird. Beobachtet werden unter anderem eine deutliche Abnahme beziehungsweise Vermeidung des Ebergeruchs in der Jungebermast, eine generelle Reduktion der Salmonellenbelastung um circa 35 Prozent sowie eine deutliche Steigerung des Wohlbefindens der Tiere.
An dem Forschungsprojekt, das durch das Bundesministerium für Ernährung  und Landwirtschaft gefördert wird, war auch der Saatguthersteller KWS als Wirtschaftspartner beteiligt, der hierzu gemeinsam mit der Viehvermarktung Walsrode die Vorteile von Roggen in der Schweinemast untersucht hat. Die Ergebnisse wurden hier veröffentlicht. Nach Meinung des Unternehmens könnte die Kulturart Roggen  dazu beitragen, die Schweinefütterung zukünftig deutlich nachhaltiger und gesünder zu gestalten.

Sogenannte relative Ertragsstabilität ist im Biolandbau geringer als beim konventionellen Landbau

13.03.2019


idw - Für die Landwirtschaft zählt nicht nur die Höhe des Ertrages, auch die Stabilität der Erträge über mehrere Jahre ist wichtig. Wie sich biologische und konventionelle Landwirtschaft in diesem Punkt unterscheiden, zeigt eine Meta-Analyse eines Teams der Technischen Universität München (TUM) und von Agroscope in Zürich.
Die Schwankungen der Erträge waren jedoch bei beiden Verfahren über die Jahre sehr ähnlich. "Das hört sich zwar beruhigend an, hat jedoch einen Haken", sagt Samuel Knapp. "Weil die absoluten Ertragsschwankungen ähnlich sind, wirken sich die Schwankungen bei den geringeren Erträgen der Biolandwirtschaft stärker aus. Die sogenannte relative Ertragsstabilität ist im Biolandbau somit geringer". Die Art der Bodenbearbeitung (Pflug, pfluglos) hatte keinen Einfluss.

Innovativen Ideen im Stall winkt der Tierwohlpreis 2019

13.03.2019


Um die Haltungsbedingungen für Nutztiere in Bayerns Ställen weiter zu verbessern, hat Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber erneut den "Bayerischen Tierwohlpreis für landwirtschaftliche Nutztierhalter" ausgelobt. "Wir suchen besonders innovative und praxisgerechte Ideen, wie man mit kleineren technischen oder organisatorischen Lösungen das Wohlbefinden von Rindern, Schweinen, Pferden, Schafen oder Geflügel verbessern kann", sagte die Ministerin. Die Auszeichnung, die seit 2014 jährlich vergeben wird, ist mit insgesamt 10.000 Euro dotiert. Der oder die Sieger werden von einer unabhängigen Experten-Jury ermittelt, die mit Vertreten aus Tierschutz, Wissenschaft, Berufsstand, Verwaltung und Praxis besetzt ist.
Bewerben können sich alle landwirtschaftlichen Nutztierhalter. Vorbildliche Haltungs- oder Managementlösungen können aber auch von Dritten vorgeschlagen werden, sofern die Vorgeschlagenen einverstanden sind.

Erklärvideos selber drehen

13.03.2019


(BZfE) – "Selber drehen, mehr verstehen!" Das steht für praxisnahen Unterricht, der Jugendliche motiviert. Denn statt im Internet nach passenden Tutorials zu suchen, drehen die Schüler und Schülerinnen ihre eigenen Erklärfilme. Wie das genau funktioniert, beschreibt der Leitfaden des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE) "Erklärvideos selber drehen". Mit vielen Praxistipps zeigt er Lehrkräften an Berufs-, Förder- und weiterführenden Schulen, wie sie mit ihren Schülern selbst Erklärvideos im Unterricht drehen können. Die dafür verwendete Methode "Autorenlernen" wurde von zwei Lehrkräften aus der Unterrichtspraxis heraus entwickelt und intensiv erprobt.

Weitere Informationen zur Methode und zum Leitfaden gibt es hier: http://www.bzfe.de/inhalt/erklaervideos-im-unterricht-29577.html.

Den Leitfaden gibt es auch als gedrucktes Heft: "Selber drehen, mehr verstehen – Erklärvideos im Unterricht", Bestandteile: 4 Videosequenzen, 12 Kopiervorlagen als veränderbare Dateien, 1 Lehrerhandreichung; Bestell-Nr. 1690, Preis: 4,50 Euro (ab 20 Stück 30 % Mengennachlass) zzgl. einer Versandkostenpauschale von 3,00 Euro gegen Rechnung; E-Mail: bestellung@ble-medienservice.de, Internet: www.ble-medienservice.de

 

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