ZDS-News

Tierhaltungskennzeichnungsgesetz: Verbrauchertäuschung mit dem Potenzial, eine Branche zu zerschlagen

17.01.2023


Der Ausschuss für Ernährung und Landwirtschaft befasste sich am Montag, 16. Januar 2023, mit einem Gesetzentwurf der Bundesregierung für eine verpflichtende Tierhaltungskennzeichnung. Geladen waren sieben Experten, darunter die Geschäftsführerin des Bundesverbandes Rind und Schwein e.V., Dr. Nora Hammer, die die Anhörung so bewertet ...

Online-Seminare Nationales Wissensnetzwerk Kupierverzicht Februar/März 2023

17.01.2023


Im Rahmen des Nationalen Wissensnetzwerk Kupierverzicht sind für Februar und März 2023 wieder Onlineseminare geplant, die sich an Schweinehalter:innen und alle interessierten Personen richten. Neben den aktuellen Erkenntnissen aus der Beratung in Deutschland werden die Erfahrungen finnischer Betriebe vorgestellt, die Expert:innen im vergangenen Jahr während einer Fachexkursion nach Finnland dokumentieren konnten. Die Online-Seminarreihe startet im Februar mit dem Themenschwerpunkt "Buchtenstruktur".

Wissenschaftler fordern Abbau der Stickstoffüberschüsse in der Landwirtschaft

17.01.2023


Wissenschafter der Deutschen Akademie für Technikwissenschaftler (acatech) zeigen in einem Positionspapier auf, wie entlang der gesamten Wertschöpfungskette Stickstoffüberschüsse wirksam reduziert werden können. Sie empfehlen neben schärferen Grenzwerten sowie einer präziseren Düngung und einer Bepreisung von Stickstoffüberschüssen auch die Ausweitung des Ökologischen Landbaus, die nachhaltige Gestaltung des konventionellen Landbau und die Verringerung der regionalen Überkonzentration der Nutztierhaltung.

Abschlussveranstaltung des Verbundprojekts "Feldstudie zur Impfung gegen Ebergeruch"

17.01.2023


Am 1. März 2023 von 11.00 - 16.00 Uhr findet an der Christian Albrechts Universität zu Kiel (CAU), Emil-Lang-Hörsaal, Hermann-Rodewald-Str. 4, 24118 Kiel, die Abschlussveranstaltung des Verbundprojekts FINGER "Feldstudie zur Impfung gegen Ebergeruch" als Hybridveranstaltung statt. Ziel des Verbundvorhabens war die wissenschaftliche Begleitung des 100.000 Eber Projekts zur Evaluierung der Immunokastration als Alternative zur betäubungslosen Ferkelkastration.

Pläne zum Tierhaltungslabel gehen Experten nicht weit genug

17.01.2023


hib - Großen Änderungsbedarf sieht die überwiegende Mehrheit der Sachverständigen am Gesetzesvorhaben (20/4822) der Bundesregierung, ein verpflichtendes Tierhaltungskennzeichen für Schweinefleisch einzuführen. Das ist das Ergebnis einer Anhörung des Ausschusses für Ernährung und Landwirtschaft am Montag. Der vorliegende Entwurf, der Ende Dezember in erster Lesung im Bundestag debattiert wurde, verbessere weder die Lebensbedingungen der Nutztiere, noch werde der Verbraucherschutz erhöht. Die Experten verwiesen auf den Abschlussbericht des Kompetenznetzwerkes Nutztierhaltung (Borchert-Kommission), das bereits vor drei Jahren ein Gesamtkonzept für die Weiterentwicklung der Tierhaltung in Deutschland vorgelegt habe.

AVA-Onlinevorträge für Schweinehalter/innen

17.01.2023


Die Agrar- und Veterinärakademie bietet am 18. Januar von 19.00 - 21.30 Uhr zwei Online-Vorträge für Schweinehalter/innen an:

  • Nutztierstrategie NRW – ein umfassender und ganzheitlicher Ansatz für den Transformationsprozess in der Schweinehaltung - Prof. Dr. Friedhelm Jaeger, Düsseldorf
  • Wege in den Kupierverzicht: Was machen Betriebe, die am Ringel-schwanz arbeiten, "RICHTIG"? - Mirjam Lechner, Herrieden

Teilnahmegebühr: 35 Euro; ATF-Anerkennung: 2 Stunden

Einfluss von Pflanzenschutzmitteln auf das Insektensterben ist möglicherweise überbewertet

17.01.2023


Eine österreichische Studie, die das Bundeslandwirtschaftsministerium zusammen mit den Bundesländern in Auftrag gegeben hat, um eine wissenschaftliche Einschätzung über die Entwicklung der Insektenvielfalt zu bekommen, kommt zu überraschenden Ergebnissen: im Gegensatz zur Krefelder Studie in Nordrhein-Westfalen konnte kein pauschaler Rückgang von 75 % festgestellt werden. Die Insektenbestände waren im Schnitt sogar stabil geblieben.

Netzwerk Fokus Tierwohl veröffentlicht erste Arbeitsgruppenergebnisse zur Klauengesundheit und zu Abferkelsystemen

17.01.2023


Im Rahmen des Projektes Netzwerk Fokus Tierwohl wurden Arbeitsgruppen gebildet, in denen Fragen diskutiert werden, mit denen sich Tierhalter in Hinblick auf die Themenbereiche Tiergesundheit, Tierwohl und Nachhaltigkeit konfrontiert sehen. Die ersten Ergebnisse dieser Zusammenarbeit in den Arbeitsgruppen "Klauengesundheit" und "Saugferkelverluste" wurden nun veröffentlicht.

Niedersachsen fördert Beratung zur Nachhaltigkeit

17.01.2023


Mit rund 6 Mio Euro wird die Beratung landwirtschaftlicher Betriebe in Niedersachsen in den kommenden drei Jahren im Rahmen des ländlichen Entwicklungsprogrammes "KLARA" gefördert. Darauf hat das niedersächsische Landwirtschaftsministerium am 11.1. hingewiesen. Der Fokus der Beratungen soll in den Bereichen Biodiversität, Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimafolgen und Tierwohl liegen. Ziel der Förderung ist dem Agrarressort zufolge, die Nachhaltigkeit landwirtschaftlicher Betriebe durch Wissenstransfer voranzutreiben. Das Vergabeverfahren wird durch das Logistik Zentrum Niedersachsen (LZN) durchgeführt. Das Landwirtschaftsministerium ruft neutrale Beratungsanbieter auf, sich an der Ausschreibung zu beteiligen. Angebote können bis 2. Februar um 10.00 Uhr über den Vergabemarktplatz des LZN abgegeben werden. Die geförderten Beratungen können bei erfolgreicher Teilnahme voraussichtlich ab Mai 2023 umgesetzt werden.

BMEL-Vorschläge führen zu dramatischem Abbau der Tierhaltung und zu Verlagerung ins Ausland

16.01.2023


Einen systematischen Abbau der gesamten deutschen Tierhaltung erkennen die niedersächsischen Landwirtinnen und Landwirte in der Strategie des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL). "Wenn alles, was in Sachen Ordnungsrecht und Förderpolitik jetzt auf dem Tisch liegt, so umgesetzt wird, steht der Großteil unserer Schweine- und Geflügelhalter in Niedersachsen vor dem endgültigen "Aus". Da soll eine gesamte Branche abgewickelt werden", sagt Landvolkpräsident Dr. Holger Hennies.

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