ZDS-News

Positive Bewertung des Ökolandbaus fußt auf „falscher Methode“

16.01.2023


age - Die mit Blick auf den Klimaschutz positive Einschätzung des Ökolandbaus und von Maßnahmen, die wie der Green Deal auf eine Verringerung der Agrarproduktion in der EU hinauslaufen, ist "methodisch falsch". Diese falsche Einschätzung führt laut dem emeritierten Prof. Harald von Witzke zu politischen Entscheidungen, die das Gegenteil von dem bewirken, was vorgeblich damit erreicht werden soll.

DK: CO2e-Steuer auf biologische Prozesse

16.01.2023


Nach dem Willen der neuen Regierungskoalition in Dänemark sollen landwirtschaftliche Prozesse "langfristig" mit einer CO2-Abgabe belastet werden. Der Agrarverband warnt vor Experimenten zu Lasten der Landwirte.

Der BRS macht darauf aufmerksam, dass die Tierhaltung bei der Umweltbilanzierung schlecht gerechnet wird.

Umbau der Schweinehaltung: Schweinehalter werfen Minister Özdemir Heuchelei vor

13.01.2023


Anlässlich von drei Rechtsvorhaben, welche die Bundesregierung jüngst für die Schweinehaltung vorgelegt hat (Einführung einer staatlichen Tierhaltungskenn­zeich­nung, Anpassung des Baugesetzbuches, Bundesprogramm zur Förderung des Umbaus der Tierhaltung), kommt die ISN zu einem vernichtenden Urteil: Werden die Vorhaben wie derzeit geplant umgesetzt, ist eine Verlagerung der Schweine­haltung ins Ausland sicher. Bundes­landwirtschaftsminister Cem Özdemir muss sich endlich ehrlich machen, dass er nicht die Transformation, sondern ausschließlich den Abbau der Tierzahlen und die Verdrängung der Schweine haltenden Betriebe verfolgt.

2. Thüringer Schweinegipfel 2023

13.01.2023


Die Interessengemeinschaft der Schweinehalter in Thüringen e.V. und der Thüringer Bauernverband e.V. laden in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband Rind und Schwein, dem Netzwerk Fokus Tierwohl sowie dem Thüringer Landesamt für Landwirtschaft und Ländlichen Raum am 2. Februar 2023 von 9.45 – 16.00 Uhr ins Freizeitzentrum Gleis3Eck, Steinbachstraße 18 in 9880 Waltershausen zum 2. Thüringer Schweinegipfel ein. Thematisiert wird der Umbau der Schweinehaltung in Deutschland. Bisher übliche Produktionsbedingungen, die Größe der Bestände, Tierwohl und Tiergesundheit werden kritisch hinterfragt, oft ablehnend diskutiert und Veränderungen gefordert. Sich verändernde Anforderungen münden in hohe Investitionen und gefährden die Wirtschaftlichkeit der Betriebe. Im Rahmen der Veranstaltung soll über diese Situation diskutiert werden, um den fachlichen und gesellschaftlichen Ansprüchen an den Tier- und Umweltschutz entsprechen zu können und trotzdem wettbewerbsfähig zu bleiben. Aufgrund der Förderung des Projektes "Fokus Tierwohl" durch das BMEL ist die Teilnahme an der Veranstaltung nach Anmeldung kostenfrei.

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im November 2022 um 31,9 % höher als im November 2021

13.01.2023


Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im November 2022 um 31,9 % höher als im November 2021. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat sich der Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat somit weiter abgeschwächt. Die Preise für tierische Erzeugnisse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahresmonat um 43,7 %. Der Milchpreis lag im November 2022 um 52,1 % über dem Vorjahresmonat. Bei den Preisen für Tiere gab es im November 2022 einen Anstieg von 36,5 % im Vergleich zum November 2021. Dabei stiegen die Preise für Schlachtschweine im November 2022 im Vergleich zum November 2021 um 56,9 %, die Preissteigerung bei Rindern betrug 14,2 % zum Vorjahresmonat.

SuS-Aufkleber "100 % Naturdünger - unserer Umwelt zuliebe"

12.01.2023


Die Gülle hat keinen guten Ruf in der Bevölkerung. Dabei setzt der absolute Großteil der Landwirte diesen wertvollen organischen Dünger sehr verantwortungsvoll ein. Mit dem SUS-Aufkleber "100 % Naturdünger – unserer Umwelt zuliebe" soll direkt klar gemacht werden, dass Gülle ein Naturprodukt ist und gebraucht wird.

Beim bayerischen Unternehmertag für Schweinehalter wagten Fachleute einen Blick in die Zukunft.

12.01.2023


©SuS - Die deutsche Schweinehaltung wird sich auch im neuen Jahr 2023 mit einem schwierigen Marktgefüge aus hohen Kosten und begrenzten Erlösmöglichkeiten auseinandersetzen müssen. Das ist eine der Kernbotschaften des gestrigen Unternehmertags für Schweinehalter, den das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten im mittelfränkischen Ansbach organisiert hat. So erklärte Dr. Albert Hortmann-Scholten von der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, dass die Schweinehalter allein aufgrund der höheren Strom- und Gaspreise aktuell mit Mehrkosten von 5 bis 6 € je Ferkel sowie rund 3 € je Mastschwein rechnen müssen.

Weiterentwicklung des BZL-Datenzentrums

12.01.2023


Das BZL-Datenzentrum des Bundesinformationszentrums Landwirtschaft wurde um aktuelle Zahlen, interaktive Grafiken sowie erläuternde Texte weiterentwickelt. Es soll somit anwenderfreundlicher sein und eine umfangreichere Sammlung an Daten und Fakten zur Landwirtschaft und dem Agrarmarkt bieten. Ebenfalls neu auf www.bzl-datenzentrum.de ist der Themenbereich Umwelt und Klima mit statistischen Informationen. Das in der BLE angesiedelte BZL erhebt und erfasst im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Daten im Agrarbereich und stellt diese aufbereitet der Öffentlichkeit zur Verfügung.

Die geplante Tierhaltungskennzeichnung und mögliche Folgen

12.01.2023


Die Rechtsanwältinnen Philine-Luise Pulst und Malina Gorke, u.a. Expertinnen im Wettbewerbs- und Kennzeichnungsrecht, informieren in ihrem Blogbeitrag "Startschuss für verbindliche Tierhaltungskennzeichnung gefallen" (14.12.2022 CMS Deutschland) über den Stand der Diskussion zum neuen Tierhaltungskennzeichnungsgesetz. Dabei skizzieren sie auch die Auswirkungen für bereits vorhandene Label. Wolfgang Steiger, Generalsekretär des Wirtschaftsrates der CDU betrachtet das Gesetz unter dem Gesichtpunkt der Subsidiarität und ein Projekt der Oldenburgischen Industrie und Handelskammer skizziert die Auswirkungen eines Viehbestandsabbaus für die Region nordliches Niedersachsen.

Fachforum Düngeverordnung: Auflagen und Ausweisungsmessnetz – Was Landwirte beachten sollten

12.01.2023


Am 24. Januar 2023 findet das BWV-Fachforum "Düngeverordnung" statt. Die Veranstaltung findet online ab 09:30 Uhr statt und ist kostenfrei nach Voranmeldung. Es wird über die Grundwasser-Messstellen in Rheinland-Pfalz und den Aufbau des Ausweisungsmessnetzes und die damit verbundene Festlegung der "Roten Gebiete" und die Umsetzung der Bundes- und Landesdünge-Verordnungen informiert. Schwerpunkt werden die Auflagen in den "Roten Gebieten" sein. Informationen und Anmeldungen: Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau e.V., Karl-Tesche-Straße 3, 56073 Koblenz, Telefon: 0261 9885-1112, E-Mail: meurer@bwv-net.de oder online über www.bwv-net.de.

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