Termine

Seminar Nottötung


Seminar Nottötung am 13.02.2020 im Landwirtschaftsamt Horb, Ihlinger Str. 79, 72160 Horb am Neckar

 

 

In Deutschland wurden in 2017 bei der Untersuchung von toten Schweinen in verschiedenen Tierkörperbeseitigungsstellen Defizite beim Umgang mit verletzten oder kranken Tieren entdeckt und die fachkundige Durchführung des Tötens der Tiere beanstandet.

Das Seminar „Schulung zum sachgerechten Töten von Schweinen und Ferkeln“ vermittelt Ihnen Entscheidungshilfen beim Umgang mit kranken oder verletzten Tieren, welche Maßnahmen eingeleitet werden müssen, der Hoftierarzt hinzugezogen und ob ggf. eine Nottötung durchgeführt werden muss.

Sie erhalten über die Teilnahme am Lehrgang eine Bescheinigung.

 

 

Beginn: 14:00 Uhr
Ende: ca. 16:00 Uhr
Ort: LRA Horb, Ihlinger Straße 79, 72160 Horb am Neckar

 

 

Anmeldung unter:
Telefon:         07571 – 74 79 300
Fax:               07571 – 74 79 302
Email:            Poststelle@bd-schwein.de

 

 

Anmeldeschluss: 11. Februar 2020

 

 

Aktionsplan Kupierverzicht

27.06.2019


Workshop am 27. Juni 2019 auf dem Betrieb Markus Maier GbR, Brühlstr. 8, 72149 Neustetten-Remmingsheim

 

 

Wir werden im Stall die Tiere auf Ohren- und Schwanznekrosen, -verletzungen und anderweitige Veränderungen begutachten, die sechs verschiedenen Risikobereiche detailliert durchgehen und miteinander besprechen, sowie die Möglichkeiten auf den Betrieben der Teilnehmer diskutieren. Am Ende besitzen Sie fundiertes Wissen über Vorgehen und Beurteilung für die Risikoanalyse.

 

 

Beginn: 13:30 Uhr
Ende: ca. 15:30 Uhr
Ort: Brühlstr. 8, 72149 Neustetten-Remmingsheim

 

 

Anmeldung unter:
Telefon:         07571 – 74 79 300
Fax:               07571 – 74 79 302
Email:            Poststelle@bd-schwein.de

 

 

Anmeldeschluss: 13. Juni 2019

Die Plätze sind begrenzt. Eine Teilnahme ohne Anmeldung ist nicht möglich. Nur für Mitglieder des Beratungsdienstes Schweinehaltung Sigmaringen e. V.

 

Seminar Nottötung


Am 28. März 2019 fand in der STUA Aulendorf ein Seminar über das fach- und sachgerechte Nottöten von Schweinen statt. Dr. Christian Fischäß und Dr. Tanja Frey, beide vom Schweinegesundheitsdienst Baden-Württemberg, stellten in ihren Vorträgen Entscheidungshilfen “Therapie oder Nottöten”, verschiedene Methoden mit ihren Vor- und Nachteilen und auch die sichere Feststellung des Todes des notgetöteten Tieres vor.


ZDS-News

„Tag des offenen Hofes“ auf 2021 verschoben

30.03.2020


Der Deutsche Bauernverband hat gemeinsam mit dem Bund der Deutschen Landjugend und dem Deutschen LandFrauenverband aufgrund der nicht absehbaren Entwicklung der Corona-Pandemie entschieden, den "Tag des offenen Hofes" in das Jahr 2021 zu verschieben.

Soforthilfen auch für Landwirte

30.03.2020


Die Umsetzung der Bundes-Soforthilfen für kleine Unternehmen steht; die Soforthilfen des Bundes in einem Umfang von bis zu 50 Milliarden Euro gelten auch für Landwirte und Betriebe mit landwirtschaftlicher Produktion mit bis zu zehn Beschäftigten. Die Umsetzung und Auszahlung der Mittel erfolgt über die Länder, teilt das BMEL mit. Es werden Einmalzahlungen von bis zu 15.000 Euro schnell und unbürokratisch zur Verfügung gestellt. Die Bundesgelder stehen den Ländern ab Montag den 30.03.2020 zur Verfügung.

Die Landesregierung Nordrhein Westfalen stockt das Programm noch einmal auf, beschreibt Patrick Liste vom Landwirtschaftlichen Wochenblatt. Demnach unterstützt die NRW-Soforthilfe 2020 Unternehmen mit zehn bis 50 Beschäftigten mit 25.000 Euro. Betroffene können elektronische Antragsformulare online auf der Seite des NRW-Wirtschaftsministeriums finden.

Kastration: Ab 2021 zwei getrennte Ferkelnotierung

30.03.2020


Ab dem kommenden Jahr wird es zwei VEZG-Ferkelnotierungen geben, eine für kastrierte und eine für nicht-kastrierte Ferkel in gemischtgeschlechtlichen Partien. Die Gremien der Vereinigung der Erzeugergemeinschaften für Vieh und Fleisch (VEZG) sowie der Fachbeirat der Landwirtschaftskammern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen haben kürzlich über die Anpassung der Preisnotierung nach dem Ende der betäubungslosen Ferkelkastration ab dem 1. Januar 2021 entschieden. Die Preisangaben werden sich künftig auf 200er Gruppen unkastrierter Eber- und Sauferkel beziehen, die in Deutschland geboren und aufgezogen wurden. Gesetzeskonform kastrierte Ferkelpartien deutscher Herkunft im ausgeglichenen biologischen Geschlechtsverhältnis erhalten einen Zuschlag von 2 € je Tier. Mit der Veröffentlichung der ab 2021 geltenden Notierungsanpassung soll bereits jetzt begonnen werden, damit die Sauenhalter ein Marktsignal erhalten, dass es spätestens zum Jahreswechsel zu einer Preisdifferenzierung kommen wird. Dies ist wichtig, da im Hinblick auf die betriebliche Umsetzung bereits jetzt erhebliche Investitionsentscheidungen zu treffen sind.

Sauenhalter müssen sich darüber im Klaren sein, dass Eber, wie bereits in den vergangenen Jahren, aufgrund der eingeschränkten Vermarktungssituation und der abweichenden Schlachtkörperqualität von den Schlachthöfen in preislicher Hinsicht abgestraft werden. Daher schätzen die Experten die Marktsituation so ein, dass auch ab 2021 die Mehrzahl der in Deutschland gemästeten Ferkel kastriert werden muss, um die Anforderungen des Schlachtschweinemarktes erfüllen zu können. -VEZG-

LSZ sucht Mitarbeiter mit wissenschaftlicher Hochschulbildung (w/m/d)

27.03.2020


Beim Bildungs- und Wissenszentrum Boxberg (Landesanstalt für Schweinezucht - LSZ) ist in der Abteilung "Schweinezucht" im Rahmen eines Forschungsprojekts zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle mit einem Mitarbeiter/einer Mitarbeiterin mit wissenschaftlicher Hochschulbildung (w/m/d) befristet bis 31.10.2021 zu besetzen. Dienstort ist Kornwestheim. Aufgaben sind u.a.

  • Bearbeitung und Analyse neuer Merkmale wie Ferkelvitalität in Hinsicht auf tierzüchterische Fragen im Bereich Zuchtplanung und Zuchtwertschätzung
  • Erstellen von Auswertungen, Berichten und Präsentationen
  • Präsentation der Projektergebnisse im Rahmen von Fachtagungen, Lehrgängen zur Aus- und Fortbildung
  • Anfertigen von Publikationen

Bewerbungsfrist ist der 05.04.2020.

Biosicherheit: jetzt Projektanteile zeichnen

27.03.2020


Auch wenn SARS-CoV-2 derzeit die Schlagzeilen füllt, sollten wir nicht vergessen, dass ein anderes Virus für die Schweinehaltung eine noch größere Bedrohung darstellt. In den ersten drei Monaten dieses Jahres wurden rund 2.500 Ausbrüche bei Wildschweinen und 162 bei Hausschweinen erfasst. Zwar zeichnet sich für landwirtschaftliche Haltungen bis auf den aktuellen Fall in Westpolen eine leichte Entspannung ab; bei den Wildschweinen bleibt die Situation, v.a. in Bulgarien, Ungarn und aktuell in Polen, besorgniserregend. Das hat auch der Fachbeirat Schwein im Bundesverband Rind und Schwein e.V. erkannt und um Unterstützung bei der Sensibilisierung der schweinehaltenden Betriebe gebeten. Der Bundesverband regt daher an, vorhandene, aber kostenpflichtige eLearning-Tools zur Biosicherheit künftig kostenlos anzubieten. Videoschnipsel aus diesen Tools sollen als Unterstützung der Betriebsberatung zur Verfügung gestellt werden. Der BRS wurde beauftragt, ein Projekt zur Finanzierung zu initiieren. Interessierte Unternehmen oder Landwirte können hierfür Projektanteile online zeichnen Projekt "Biosicherheit".

Bundesrat beschließt neue Düngeverordnung – Land startet Förderprogramm zum Nährstoffmanagement für Landwirtinnen und Landwirte

27.03.2020


Der Bundesrat hat heute dem Entwurf der Bundesregierung zur Novellierung der Bundesdüngeverordnung zugestimmt. Schleswig-Holstein hat daraufhin ein neues Förderprogramm für Landwirtinnen und Landwirte gestartet. Dort kann man ab dem 1. April einen Förderantrag stellen, um die aktuellen Herausforderungen im Umgang mit der Düngeverordnung besser umsetzen zu können. Mit technischen und baulichen Verbesserungen zur gezielteren Nutzung der Nährstoffgehalte in der Gülle soll der Grundwasserschutz weiter verbessert und der Einsatz von Mineraldünger verringert werden. Die Gesamtfördersumme für das Programm beläuft sich bis 2022 auf rund 4,8 Mio. Euro, das sind jährlich 1,6 Mio. Euro. Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber ist enttäuscht über die Entscheidung des Bundesrats zur neuen Düngeverordnung. "Es ist das Mindeste, dass die Neuregelungen für Landwirte in besonders belasteten Gebieten bis zum 1. Januar ausgesetzt werden, da deren Ausweisung noch völlig unklar ist. Eine generelle Verschiebung der Auflagen wäre das Gebot der Stunde gewesen. Das war unsere zentrale Forderung", sagte die bayerische Landwirtschaftsministerin.

Der rheinland-pfälzische Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing geht in seiner Kritik noch weiter: "Die Bäuerinnen und Bauern sehen sich durch die pauschale 20%-Düngekürzung, wie sie seitens der Bundeslandwirtschaftsministerin vorgeschlagen wurde, in ihrer Existenz bedroht." Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast und Umweltminister Olaf sprechen in ein ersten Stellungnahme von einer "großen Herausforderung" für die Landwirtschaft. 



Lokale Helden: Regionale Gastronomie-Angebote in der Corona-Krise

27.03.2020


Wo gibt es jetzt noch schmackhaftes Essen, wie man es aus dem Wirtshaus oder der Restaurantküche kennt? Bayernweit entwickeln Wirte kreative Strategien, um ihre Betriebe trotz der geltenden Ausgangsbeschränkungen aufrecht zu erhalten. Denn Essensangebote zum Mitnehmen oder per Lieferservice sind weiterhin möglich. Das Landwirtschaftsministerium bündelt jetzt diese Angebote übersichtlich auf der Online-Plattform "Lokal-Helden" (www.lokalhelden.bayern).

Finanzielle Unterstützung für polnische Berufspendler greift auch in Brandenburgs Landwirtschaft

27.03.2020


Die vom Land beschlossene Unterstützung für Berufspendlerinnen und -pendler aus Polen greift auch in der Landwirtschaft und im Gartenbau. Agrarminister Axel Vogel: "Landwirte, Gemüsebauern, Tierhalter – unsere märkischen Lebensmittelversorger – haben wir als systemrelevant anerkannt. Aussaat und Ernte, Versorgen von Tieren und Verarbeiten von Produkten sind ohne polnische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vielerorts in Brandenburg nicht mehr möglich. Deshalb kommt die Aufwendungsentschädigung von täglich 65 Euro für Berufspendler von Polen nach Brandenburg und 20 Euro je Familienmitglied explizit auch hier zum Einsatz. Das kann den rund 750 aus Polen nach Brandenburg pendelnden Menschen bei der Finanzierung von Unterkünften helfen.

Deutscher Wetterdienst und Landwirtschaftskammer treffen Vereinbarung

26.03.2020


Ab sofort kann jeder Landwirt*in auf der Startseite der Landwirtschaftskammer das Informationsportal ISABEL (Informationssystem für die agrarmeteorologische Beratung der Landwirtschaft) des Deutschen Wetterdienstes direkt erreichen. Dieser ermöglicht es, die passenden Daten für die eigene Region direkt abzurufen. Aktuell wäre ISABEL auch ein gutes Instrument, um abzuschätzen, wann genau die Spargelernte je Standort beginnt. Genauso können Dünge- und Pflanzenschutzmaßnahmen im Ackerbau besser terminiert werden, davon profitiert letztlich die Umwelt.

Link zur Homepage der Landwirtschaftskammer: www.lksh.de

Coronavirus: Verlängerung aller QS-Lieferberechtigungen

26.03.2020


Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus werden die Lieferberechtigungen aller QS-zertifizierten Standorte um zwei Monate verlängert. Entsprechend der verlängerten QS-Lieferberechtigung können erforderliche QS-Audits auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Ist trotz der aktuellen Situation die Durchführung von QS-Audits vorgesehen, gilt weiterhin, dass diese nur durchgeführt werden, wenn sowohl das Unternehmen als auch der Auditor der Auditdurchführung zugestimmt haben. QS empfiehlt jedoch dringend, auf die Audits zum gegenwärtigen Zeitpunkt zu verzichten.

 

Düngerecht: NRW verkleinert rote Gebiete

26.03.2020


Nordrhein-Westfalen hat mit der Novelle der Landesdüngeverordnung eine deutliche Verkleinerung der roten Gebiete mit hoher Nitratbelastung ermöglicht, berichtet die SuS. Diese sind die durch die aktualisierte und verfeinerte Betrachtung der Gebietskulisse um mehr als 60 % geschrumpft. In der neuen Fassung weist die Landesregierung noch 19,4 % der landwirtschaftlichen Nutzfläche bzw. 303.000 ha als rotes Gebiet aus.
Eine detaillierte Karte zur neuen Gebietskulisse finden Sie hier.

Das Landwirtschaftliche Wochenblatt bietet eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Nutzung des ELWAS Web "Elektronisches wasserwirtschaftliches Verbundsystem für die Wasserwirtschaftsverwaltung in NRW" an. Hier ist einsehbar, wie einzelne Flächen eingeteilt wurden.

 

Volksinitiativen gefährden schweizer Höfe

26.03.2020


"Die IG Zukunft Pflanzenschutz und economiesuisse engagieren sich gemeinsam gegen die extremen Agrarinitiativen. Die Initiativen führen zu steigenden Preisen für Konsumentinnen und Konsumenten, gefährden die regionale, landwirtschaftliche Produktion und schaden weiten Wirtschaftskreisen in der Schweiz", heißt es in einer gemeinsamen Pressemeldung. Die Initiatoren befürchten,  der IGP. Zudem hemmen sie Innovationen im Bereich des nachhaltigen Pflanzenschutzes.

Corona: Fragen und Antworten rund um Landwirtschaft

25.03.2020


Christina Lenfers hat für top agrar viele Fragen und Antworten, die landwirtschaftliche Betriebe rund um Corona betreffen, zusammengetragen. Dabei geht es z.B. um Arbeitsrecht, Versorgung, Anträge, Lebensmittelverkauf, Entschädigungen etc.

Einige Bundesländer haben Hotlines speziell für Fragen von landwirtschaftlichen Betrieben in der Coronakrise geschaltet. Ein Überblick über Nummern und Erreichbarkeiten finden Sie hier.

Eine weitere Linkliste hat der Bundesverband der Praktischen Tierärzte zusammengetragen, davon einige Informationen nur für BpT-Mitglieder.

BRS sucht Mitarbeiter (w/m/d) für den Fachbereich Zucht und Genetik (Schwerpunkt Rind)

23.03.2020


Sie arbeiten gerne in einem jungen, innovativen Team und haben Interesse in einem starken Dachverband für Rinderzucht und Schweineproduktion tätig zu werden? Wir suchen für den nächstmöglichen Zeitpunkt einen Mitarbeiter (w/m/d) für den Fachbereich Zucht und Genetik (Schwerpunkt Rind). Ihre Aufgaben:

  • Betreuung der Mitgliedsorganisationen im Fleischrinderbereich in allen fachlichen und tierzuchtrelevanten Angelegenheiten, z. B.
    • Weiterentwicklung von Zuchtzielen und Zuchtprogrammen
    • Gremienarbeit mit den Zuchtverbänden und Rassedachverbänden
    • Mitarbeit in nationalen und internationalen Gremien
    • Erarbeitungen von Positionen und Stellungnahmen
  • Betreuung der Mitgliedsorganisationen im Milchrinderbereich in Herdbuchthemen, z. B.
    • Unterstützung der Mitglieder bei der Umsetzung des Tierzuchtrechts
    • Mitarbeit in Arbeitsgruppen
  • Organisation und Durchführung von Veranstaltungen wie Schauen, Messeauftritten und Ausstellungen, z. B.
    • German Dairy Show
    • Gemeinschaftsstand im Rahmen der EuroTier

Nachrichten